Es sprechen: Gemeindepräsident Michael Müller, Laudator Walter Bär, Ständerat Josef Dittli, Autor Hans Stadler-Planzer. Musikalische Umrahmung. Umtrunk. Eintritt frei. Herzliche Einladung an alle.
Attinghausen, die Gemeinde in der Urner Reussebene, Brückenort am Aufstieg zum Surenenpass, führt seine Geschichte auf die Einwanderung der frühmittelalterlichen Attosippe zurück. Das Hochadelsgeschlecht der Freiherren von Schweinsberg-Attinghausen hatte hier seine Burg, es war im 13./14. Jahrhundert während der Entstehung des Urschweizer Bundes und der sich bildenden achtörtigen Eidgenossenschaft einflussreich. In Anlehnung an diese Epoche wird die Ortschaft im Volksmund als das «Freiherrendorf» bezeichnet. Bemerkenswert ist seine Ausdehnung über die Wasserscheide hinaus bis ins Klosterdorf Engelberg. Seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert eigenständige Pfarrei und Dorfschaft, entfaltete Attinghausen im sakralen wie profanen Bereich eine reiche Kunst- und Kulturlandschaft. Die traditionell bäuerlich geprägte Bevölkerung differenzierte sich mit der Industrialisierung der Reussebene. Die Gemeinde zählt heute rund 1 800 Einwohnerinnen und Einwohner.
Das Buch beschreibt die reiche Geschichte und Gegenwart des Freiherrendorfes. Sorgfältig ausgewählte Illustrationen ergänzen den Text. Die Sprache ist klar und verständlich, das Lesen wird zum Genuss.
19.6.2026
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